Menschenrechte in der Lieferkette
Dafür braucht’s Partner – keine Perfektion

Und es geht dabei längst nicht nur um Rohstoffe oder Produktionsländer. Auch bei Aufträgen in der Region – Reinigung, Sicherheit, Logistik, IT – lohnt sich ein zweiter Blick. Gerade dort wird oft über Preis entschieden, nicht über Haltung.
Organisationen wie UPJ e. V. bringen hier neue Impulse: Sie helfen Unternehmen, schon bei der Ausschreibung einfache, aber wirkungsvolle Auswahlkriterien einzubauen. Zum Beispiel:
> Bezahlt der Anbieter nach Tarif – oder sogar darüber?
> Gibt es feste Arbeitsverträge statt Leiharbeit?
> Werden Schulungen oder Sprachförderung angeboten?
> Wie ist der Krankenstand im Unternehmen?
> Gibt es eine Ansprechperson für Beschwerden?
Diese Fragen kosten nichts – zeigen aber Wirkung. Weil sie signalisieren: Wir schauen hin. Wir fordern nichts Unrealistisches – aber wir wollen wissen, wie gearbeitet wird.
Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, Verantwortung genau dort zu übernehmen, wo sie heute schon möglich ist – und wo sie morgen den Unterschied macht.
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Bildnachweis: https://unsplash.com/de/@christianlue
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