Überraschend wichtig: Menschenrechte in der Lieferkette

16.06.2025

Menschenrechte in der Lieferkette

Dafür braucht’s Partner – keine Perfektion

Menschenrechte in der LieferketteViele Unternehmen tun sich schwer mit dem Thema Menschenrechte in der Lieferkette. Zu komplex, zu wenig greifbar, zu weit weg vom Tagesgeschäft. Aber genau darin liegt das Risiko: Was man nicht prüft, bleibt im Zweifel auch ungeregelt – mit allen Konsequenzen.

Und es geht dabei längst nicht nur um Rohstoffe oder Produktionsländer. Auch bei Aufträgen in der Region – Reinigung, Sicherheit, Logistik, IT – lohnt sich ein zweiter Blick. Gerade dort wird oft über Preis entschieden, nicht über Haltung.

Organisationen wie UPJ e. V. bringen hier neue Impulse: Sie helfen Unternehmen, schon bei der Ausschreibung einfache, aber wirkungsvolle Auswahlkriterien einzubauen. Zum Beispiel:

> Bezahlt der Anbieter nach Tarif – oder sogar darüber?
> Gibt es feste Arbeitsverträge statt Leiharbeit?
> Werden Schulungen oder Sprachförderung angeboten?
> Wie ist der Krankenstand im Unternehmen?
> Gibt es eine Ansprechperson für Beschwerden?

Diese Fragen kosten nichts – zeigen aber Wirkung. Weil sie signalisieren: Wir schauen hin. Wir fordern nichts Unrealistisches – aber wir wollen wissen, wie gearbeitet wird.

Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, Verantwortung genau dort zu übernehmen, wo sie heute schon möglich ist – und wo sie morgen den Unterschied macht.

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Bildnachweis: https://unsplash.com/de/@christianlue

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